
In einem rein brasilianischen Finale besiegte der Fußballverein aus Rio de Janeiro seinen Rivalen Palmeiras mit 1:0 (0:0). Das Spiel wurde in Peru ausgetragen. Mit dem Sieg im "Estadio Monumental" in der Hauptstadt Lima liegt Brasilien nun mit Argentinien gleichauf als Land mit den meisten Titeln bei Südamerikas wichtigstem Klubwettbewerb – vergleichbar mit der europäischen Champions League. Beide Vereine haben jeweils 25 Titel. Rund 50.000 Brasilianer waren für das Finale nach Lima gereist.
Danilo da Silva, der lange in Europa unter anderem bei Real Madrid, Manchester City und Juventus Turin unter Vertrag stand, erzielte in der 67. Minute per Kopf das Tor. Der Sieg ist ein weiterer Erfolg für Trainer Filipe Luís, der die Mannschaft vor gut einem Jahr übernommen hatte. Unter der Führung des ehemaligen Spielers von Atlético Madrid hat Flamengo bereits mehrere Titel in Brasilien gewonnen.
Brasilianische Clubs haben seit 2019 alle Finale gewonnen
Brasilien dominierte in den vergangenen Jahren den seit 1960 ausgetragenen Libertadores-Cup. Seit 2019 haben sie alle sieben Finale für sich entschieden. Flamengo gewann bisher die Ausgaben von 1981, 2019 und 2022.
Diese Nachricht wurde am 30.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
