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Flüchtlingskatastrophe im MittelmeerWie lange kann Europa noch zuschauen?

Bei einer der schlimmsten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer sind mindestens 700 Menschen ertrunken. Neben den Außen- kommen heute auch die Innenminister der EU-Staaten zu einer Krisensitzung zusammen. Kritiker werfen der Europäischen Union schwere Versäumnisse vor.

Moderation: Dirk Müller | 20.04.2015

Ein Boot der italienischen Küstenwache birgt die Überreste eine afrikanischen Flüchtlingsschiffes in der Nähe von Porto Empedovle, Agrigento, am 15. September 2002.
Italienische Küstenwache birgt Überreste von Flüchtlingsboot im Mittelmeer (picture-alliance/ dpa / epa ansa Franco Lannino)
Angesichts der jüngsten Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer mit möglicherweise bis zu 950 Toten mehren sich die Stimmen, die eine neue europäische Einwanderungspolitik fordern.
Fehlt in den EU-Mitgliedstaaten der politische Wille für Veränderungen? Kann man, wie Elias Bierdel im Deutschlandfunk, von "systematischer unterlassener Hilfeleistung" sprechen? Die Sendung beginnt um 10:10 Uhr.
Unsere Studiogäste:
  • Oliver Malchow, Bundesvorsitzender Gewerkschaft der Polizei
  • Stephan Mayer, CSU, Innenpolitischer Sprecher Unionsfraktion, Bundestag
  • Elias Bierdel, ehemaliger Leiter Cap Anamur
  • Barbara Lochbihler, Die Grünen, außen- und menschenrechtspolitische
    Sprecherin der Grünen-Fraktion im EP
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