
Der Gesetzentwurf soll heute vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Fluglinien wird demnach ermöglicht, Daten aus Reisepässen oder Personalausweisen insbesondere durch deren Chip auszulesen und für digitale Check-ins zu nutzen. Derzeit läuft die Flugabfertigung im Wesentlichen manuell ab. Diese klassische Abfertigung soll auch weiterhin möglich sein.
Bundesverkehrsminister Schnieder sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, man rechne mit rund 1,1 Millionen Stunden weniger Wartezeit pro Jahr und einer Entlastung von etwa 63 Millionen Euro jährlich. Auch personelle Engpässe in der Hauptreisezeit könnten so vermieden werden, weil am Gate weniger Personal benötigt werde.
Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
