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StartseiteDeutschlandfunk - Der PolitikpodcastGroko-Koko-Toleranz: Besser kooperieren, als falsch zu koalieren?12.12.2017

Folge 22Groko-Koko-Toleranz: Besser kooperieren, als falsch zu koalieren?

Immer neue Modelle werden in der Regierungsfindung SPD-seitig ins Spiel gebracht - von Tolerierung über Kooperationsmodell bis hin zur klassischen Koalition. Was spricht für was - und wem würde welche Variante nutzen? Was könnte auf den Weg gebracht werden, was könnten sich die tolerierend kooperierenden Koalitionspartner überhaupt leisten?

Rot und Schwarz in vertauschten Rollen: Im Bundestag, Ende November, sprechen die CDU-Vorsitzende Angela Merkel und der SPD-Vorsitzende Martin Schulz miteinander. (dpa/Michael Kappeler)
Rot und Schwarz in vertauschten Rollen: Im Bundestag, Ende November, sprechen die CDU-Vorsitzende Angela Merkel und der SPD-Vorsitzende Martin Schulz miteinander. (dpa/Michael Kappeler)

GroKo, KoKo, Minderheitsregierung oder doch Neuwahlen? Vor dem ersten Treffen zwischen Union und SPD sprechen unsere Korrespondeten Frank Capellan, Theo Geers und Katharina Hamberger über mögliche Regierungsmodelle und fragen sich, ob die SPD tatsächlich von einer Kooperations-Koalition profitieren würde und warum manche Sozialdemokraten so händeringend nach einem anderen Regierungsmodell für Union und SPD suchen als die Große Koalition. Schließlich geht es darum, dass die alte Tante SPD wieder aus ihrem Umfrage-Tief herauskommt und sich erneuern will - in einer Großen Koalition ist das nicht leicht. Das ist aber nur die eine Seite einer möglichen, neuen Regierung. Die Union sitzt auf der anderen und auch die muss sich die Frage stellen, was sie im Falle einer GroKo durchsetzen will und wie sehr sie sich auf die SPD zubewegen kann und muss, damit diese Koalition zustanden kommt.

Egal welches Bündnis kommt, es wird sich auf jeden Fall mit dem Thema Geld beschäftigen müssen. Theo Geers rechnet vor, wie viel einer neuen Koalition zur Verfügung stünde und welche Wünsche besonders teuer werden könnten.

Was nach dem Jamaika-Aus natürlich nicht fehlen darf, sind neue Wortspiele. Unsere Korrespondenten hätten da schon mal die ein oder andere Idee.

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