
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Bei einem geringeren Ausmaß der Erderwärmung entstünden Kosten von 280 Milliarden Euro. Über den reinen Wiederaufbau etwa nach Sturmfluten hinaus seien auch indirekte Kosten, beispielsweise durch Arbeitsausfälle oder eine Unterbrechung von Lieferketten in die Rechnung eingeflossen.
Für das Jahr 2050 gehen die Autoren davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt zwischen 0,6 bis 1,8 Prozent schrumpfen wird. Damit würde die Wirtschaft selbst im günstigsten Szenario schrumpfen, falls keine Vorkehrungen zur Anpassung an die Erderwärmung getroffen werden. Wirtschaftsstaatssekretär Wenzel von den Grünen sagte, jeder in den Klimaschutz investierte Euro verringere die volkswirtschaftlichen Kosten, die durch Extremwetterereignisse künftig entstehen könnten.
Das Bundesumweltministerium prüft nach eigenen Angaben, wie der Bund den Kommunen bei Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Erderwärmung besser helfen kann. Das Grundgesetz lässt eine gemeinsame Finanzierung bislang nicht zu.
Diese Nachricht wurde am 06.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
