
Nachdem sich Gesundheitsministerin Warken für eine solche ausgesprochen habe, liege der Ball bei Klingbeil, erklärte Foodwatch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Eine Zuckersteuer zahle sich doppelt aus, hieß es. Sie senke ernährungsbedingte Krankheitskosten und bringe Einnahmen, die in bessere Gesundheitsvorsorge investiert werden könnten. Warken hatte sich im Rahmen der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung für eine solche Steuer ausgesprochen, um Kosten zu senken.
Laut Daten des Marktforschungsinstituts Euromonitor nehmen die Menschen in Deutschland im Schnitt täglich 26 Gramm Zucker allein durch Getränke zu sich. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, über Getränke sowie Essen nicht mehr als 25 Gramm pro Tag zu konsumieren, um das Risiko für Übergewicht und damit verbundene Erkrankungen zu senken.
Diese Nachricht wurde am 25.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
