Streit um Grönland
Forderungen nach einer angemessenen Reaktion auf Trumps Zoll-Drohung

Nach der Ankündigung neuer Zölle durch US-Präsident Trump im Streit um Grönland fordern die Grünen eine deutliche Gegenreaktion.

    Farbige Häuser in der Nähe von Fjorden und Eisbergen
    Der Streit um Grönland verschärft sich. (picture alliance / imageBroker / elov)
    Parteichefin Brantner sagte den Funke-Medien, die EU müsse eine harte Antwort geben. Mit Blick auf Deutschland sprach sie zudem von einer "historischen Bewährungsprobe" für Bundeskanzler Merz. Brantner forderte eine Digitalabgabe auf US-Tech-Konzerne ​und ​gezielte Zölle auf Produkte aus Trumps Unternehmerkreisen.
    Der niederländische Außenminister van Weel kritisierte die US-Zolldrohung als unnötige Erpressung. Das Vorgehen Trumps helfe weder der NATO noch Grönland, sagt van Weel im niederländischen Fernsehen. Die italienische Ministerpräsidentin Meloni warnte vor einer Eskalation. Offensichtlich gebe es ein Kommunikationsproblem zwischen den Konfliktparteien, sagte Meloni bei einem Besuch in Südkoreas Hauptstadt Seoul.
    Der US-Präsident hatte zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Staaten angekündigt. Sie sollen gelten, bis ein Abkommen über den Verkauf Grönlands an die USA erzielt ist.
    Diese Nachricht wurde am 18.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.