
Die größten Kundgebungen gab es in Berlin, Frankfurt am Main, Köln und Koblenz. Gewerkschaftsvertreter kündigten in ihren Reden harte Auseinandersetzungen um Löhne und Arbeitnehmerrechte an. Sozialen Fortschritt müsse man erkämpfen, sagte die DGB-Vorsitzende Fahimi in Köln. Der IG-Metall-Vorsitzende Hofmann hob in Berlin die Bedeutung der Sozialpartnerschaft hervor. Der Chef der Gewerkschaft Verdi, Werneke, erklärte in Frankfurt, die Reallöhne müssten nach drei Jahren Pandemie gesichert werden.
Bundeskanzler Scholz forderte in Koblenz mehr Ausbildungplätze in Deutschland. Viele Betriebe klagten über Fachkräftemangel, seien aber gleichzeitig nicht bereit dazu, auszubilden.
Am Abend zogen durch Berlin und Hamburg Demonstrationen linksautonomer und linksradikaler Gruppierungen. Die Polizei meldete aus beiden Städten mehrere Fälle gewaltsamer Ausschreitungen. Zudem werde in Berlin wegen antisemitischer Parolen ermittelt.
Diese Nachricht wurde am 01.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
