DLF-Interview
Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg zieht gemischtes Zwischenfazit für bisherige Saison

Vor dem zehnten Rennen der Formel-1-Saison hat Nico Hülkenberg ein durchwachsenes Zwischenfazit gezogen: Technische Schwierigkeiten und unglückliche Umstände hätten bessere Resultate verhindert, so der deutsche Rennfahrer.

    Das Bild zeigt eine Porträtaufnahme von Hülkenberg. Er trägt ein weißes T-shirt und blickt leicht an der Kamera vorbei.
    Einiger deutscher Fahrer in der Formel 1: Niko Hülkenberg. (picture alliance / NurPhoto / Marcel van Dorst)
    Zwar sei die Leistung nicht schlecht, das Team sei jedoch noch immer in einer Entwicklungsphase, sagte Hülkenberg im Deutschlandfunk. Man sei im Mittelfeld aber konkurrenzfähig. Der derzeit einzige deutsche Formel-1-Pilot ist nach neun von 24 Rennen in dieser Saison noch ohne Punkte.

    Hybrid-Motoren verantwortlich

    Hülkenberg macht die neuen Hybrid-Motoren für die sportliche Situation verantwortlich. Er versuche, das neue Arbeitsgerät zu verstehen und das Optimum herauszuholen, stehe dem Umstieg auf die neuen Motoren aber grundsätzlich offen gegenüber.
    Hülkenberg bestätigte, dass er auch im nächsten Jahr für den Audi-Rennstahl fahren werde. Es gebe sehr klare Verträge. Die Reise werde weitergehen. Er betonte, man baue gemeinsam alles auf und er freue sich auf die Zukunft.
    Hülkenberg äußerte sich vor dem Großen Preis von Belgien. Das Rennen in Spa-Francorchamps beginnt am Sonntag um 15 Uhr.
    Diese Nachricht wurde am 18.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.