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Forschen und Studieren in Ruinen

Seit 1970 ist klar geregelt, dass Bund und Länder sich die Finanzierung des Hochschulbaus teilen. Zum Hochschulbau gehören neben allen Neu- und Umbauten auch die Bücher-Grundausstattung der Bibliotheken und Geräte wie PCs, aber auch Großforschungsgeräte.

    Bekannt ist, dass Hochschulen unterfinanziert sind, das gilt auch für den Bereich des Hochschulbaus: Marode Gebäude gammeln vor sich hin, Universitäten, die für 15.000 Studierende geplant waren, müssen heute zweieinhalb mal so viele Studierende aufnehmen. Es gibt Anzeichen, dass sich der Bund aus der Finanzierung des Hochschulbaus verabschieden und das komplett den Ländern überlassen will.

    Wir fragen: wie sieht die Realität in maroden Gebäuden aus, wer soll was finanzieren und welche "Rettungsszenarien" gibt es.

    Im Studio ist Wedig von Heyden, der Generalsekretär des Wissenschaftsrates,
    Telefoninterviews sind geplant mit dem Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Wolf-Michael Catenhusen

    Prof. Michael Burda, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin

    Prof. Hans-Dieter Rinkens, Präsident des Deutschen Studentenwerks.

    Geplant sind folgende Beiträge:

    eine Reportage aus der stark renovierungsbedürftigen Ruhruni Bochum, Autor: Kai Toss
    ein Beitrag über die Finanzierungs-Sorgen sächsischen Wissenschaftsministers Rößler und dreier sächsischer Hochschulkanzler, Autor: Axel Koehn

    Redaktion und Moderation: Birgit Becker