Archäologie
Forschende finden mehr als 1.400 Jahre alte Ruinen mit Spuren der Maya-Kultur

Im Osten Mexikos haben Archäologen Ruinen mit Spuren der Maya-Kultur entdeckt.

    Das Bild zeigt eine archäologische Ausgrabungsstätte. Überreste von Gemäuern und Steinformationen sind freigelegt.
    Die Ausgrabungsstätte in Coatapec, Mexiko (AFP / MARCO ANTONIO MARTINEZ)
    Laut dem Nationalen Institut für Archäologie und Geschichte handelt es sich um eine Stätte, die aus kreisförmigen Steinen und einem Monolith besteht. Der Monolith sei rund zwei Meter hoch und stelle zwei Figuren dar, wovon eine Züge der Maya trägt. Den Angaben zufolge ist die Ruine mindestens 1.400 Jahre alt. Sie stamme aus der Zeit zwischen 200 und 600 nach Christus. Die Forschenden gehen davon aus, dass das Bildnis zur Zeit einer großen Dürre entstanden sein könnte und die Bitte um Regen von einer göttlichen Einheit zeige. Die mexikanische Präsidentin Sheinbaum sprach von einem "sehr bedeutsamen Fund".
    Die Maya-Kultur war über weite Teile Mittelamerikas verbreitet. Sie reicht bis mindestens ins Jahr 2000 vor Christus zurück und erreichte ihren Höhepunkt zwischen 400 und 450 nach Christus.
    Diese Nachricht wurde am 20.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.