
Was die Forscher schon wissen: Die Schädel sind rund 230 Millionen Jahre alt und gehören zu Riesenlurchen, die heutigen Alligatoren und Krokodilen ähneln. Ihre Kiefer sind mehr als einen halben Meter lang und mit spitzen Zähnen besetzt. Gefunden wurden Fragmente von mindestens zwei unterschiedlichen Arten.
Was noch nicht geklärt ist, sind die Todesumstände. Die Experten vermuten, dass die Tiere üblicherweise in Tümpeln auf Beute lauerten und sich wegen einer Dürreperiode an einer Wasserstelle konzentrierten. Als diese auch austrocknete, könnten die Riesenlurche gemeinsam verendet sein.
Computertomographie für Saurier-Schädel
Die Entdeckung wurde durch moderne Computertechnik ermöglicht. Als vor vier Jahren in einem Sandsteinbruch bei Rauhenebrach der versteinerte Unterkiefer eines Riesenlurchs geborgen wurde, vermuteten die Wissenschaftler weitere Fragmente in dem Umfeld. Beim Durchleuchten mit einem speziellen 3D-Computertomographen wurde diese Vermutung bestätigt und es wurden weitere Sandsteinbrocken entdeckt, in denen die Saurierschädel identifiziert wurden.
Diese Nachricht wurde am 27.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.