Bedrohung durch Russland
Forscher verweisen auf Moore als natürliche Panzersperre

Angesichts der Bedrohung durch Russland kommt aus der Wissenschaft ein Plädoyer für eine naturbasierte Verteidigungstrategie.

    Ein Moor im Biospährenreservat Schorfheide-Chorin, ein Naturschutzgebiet.
    Moore sind wichtig für Klima und Biodiversität - sind aber auch für Panzer unpassierbar. (Getty Images / Gerrit Fricke)
    Hans Joosten und Franziska Tanneberger vom Moor Centrum in Greifswald setzen sich dafür ein, die enormen Ausgaben für konventionelle Rüstung mit "innovativen, kosteneffizienten und synergetischen Lösungen" zu ergänzen. Die beiden Träger des Deutschen Umweltpreises verweisen auf eine Wiedervernässung von Mooren. Diese und andere Feuchtgebiete seien für Panzer unpassierbar. Sie verlangsamten Truppenbewegungen und sorgten dafür, dass Angreifer leichter zu verteidigende Korridore nutzen müssten. Eine Bundeswehr-Sprecherin sagte der Autoren-Plattform Riff-Reporter, Feuchtflächen seien mit Blick auf die Verteidigungsfähigkeit ein wichtiger Faktor.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.