Geplante Mission 2028
Forschungsministerin Bär: Erster Europäer auf dem Mond soll Deutscher sein

Der erste europäische Astronaut, der zum Mond fliegt, soll aus Deutschland kommen. Die Bundesrepublik habe sich in Verhandlungen mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) durchgesetzt, sagte Forschungsministerin Bär im Podcast des Nachrichtenmagazins "Politico".

    Dorothee Bär spricht bei der Esa-Ministerratstagung in mehrere Mikrofone.
    Die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, CSU (Archivbild). (Sina Schuldt/dpa)
    Die CSU-Politikerin ließ zunächst offen, ob der Astronaut Alexander Gerst oder sein Kollege Matthias Maurer die Mission fliegen werden. Bär sprach von "schwierigen Gesprächen" mit der ESA, weil auch die Nachbarländer Frankreich und Italien Anspruch erhoben hätten. Mit Blick auf den Zeitplan für eine solche Mondmission sagte die Ministerin, derzeit erscheine das Jahr 2028 realistisch.
    In zwei Jahren strebt die US-Raumfahrtbehörde NASA erstmals wieder eine bemannte Landung auf dem Mond an. Zuletzt war dies den USA 1972 gelungen. Kürzlich hatten drei US-Astronauten und ein kanadischer Raumfahrer in Vorbereitung auf eine Mission erfolgreich den Mars umrundet.
    Diese Nachricht wurde am 18.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.