
Nach Angaben der Forscher konnten durch die Expedition neue Erkenntnisse über den Rückgang des Meereises am Südpol gewonnen werden. Während gefrorenes Meerwasser rund um den Nordpol seit Jahrzehnten weniger werde und dies auch dokumentiert sei, habe die Antarktis lange Zeit als stabil gegolten. Seit 2017 gehe jedoch die sommerliche Ausdehnung des Meereises in Folge des Klimawandels auch im Süden stark zurück, erklärten die Wissenschaftler.
Das eisbrechende Forschungsschiff "Polarstern" lief 1982 vom Stapel und hat seitdem für das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven mehr als 150 Expeditionen absolviert. Dabei wurden inzwischen fast zwei Millionen Seemeilen zurückgelegt.
Diese Nachricht wurde am 15.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
