Weltgesundheitsorganisation
Fortschritte im Kampf gegen nicht übertragbare Krankheiten lassen nach

Die Weltgesundheitsorganisation beklagt mangelnde Fortschritte im Kampf gegen nicht übertragbare Krankheiten wie Herzinfarkte, Diabetes, Depressionen und Krebs.

    Logo der World Health Organization WHO auf der Zentrale in Genf
    Die WHO fordert mehr Fortschritte im Kampf gegen Krankheiten (IMAGO / IP3press / Vincent Isore)
    Vor allem ärmere Länder seien betroffen, weil die finanziellen Mittel für ärztliche Versorgung bestimmter Krankheiten oft nicht verfügbar seien, sagte WHO-Generalsekretär Tedros in Genf. Bereits eine kleine Anhebung der Investitionen in Vorsorgemaßnahmen könne Millionen Leben retten und einen wirtschaftlichen Nutzen von bis zu einer Milliarde Dollar bringen.
    Konkret riet die WHO zu Steuern auf Tabak, Alkohol und Zucker sowie den Schutz von Kindern vor schädlicher Werbung. Investitionen in die Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten seien schlicht "clevere Wirtschaftspolitik", warb Tedros.
    Diese Nachricht wurde am 18.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.