
Der Iran hat noch keine Entscheidung über die Entsendung einer Delegation mitgeteilt. US-Präsident Trump hatte am Nachmittag angekündigt, Vizepräsident Vance werde sich auf den Weg in die pakistanische Hauptstadt Islamabad machen, um dort weitere Gespräche mit Vertretern Teherans zu führen. Der US-Delegation sollen auch der Sondergesandte Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner angehören. Eine offizielle Bestätigung ihrer Abreise liegt bislang allerdings nicht vor.
In einem Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg drohte Trump dem Iran mit erneuten Bombardierungen, sofern es bis zum Ende der vereinbarten Feuerpause am Mittwoch keine Einigung gebe. Eine Verlängerung der Waffenruhe bezeichnete Trump als "höchst unwahrscheinlich".
Teheran hatte ein weiteres Treffen mit US-Vertretern zuletzt unter Verweis auf übertriebene Forderungen der USA, deren ständige Kurswechsel und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen abgelehnt.
Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
