
In einem Schreiben Spahns an die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag heißt es, der Spagat zwischen seiner privaten Entscheidung zu einem Kind durch Leihmutterschaft und der Erwartung an ihn als Fraktionsvorsitzenden sei größer geworden, als er erwartet hätte.
Bundeskanzler Merz bezeichnete den Rücktritt als richtig und unvermeidlich. Glaubwürdigkeit sei in der Politik das höchste Gut, teilte der CDU-Vorsitzende mit. Mehrere Unionspolitiker sprachen wie der CSU-Vorsitzende Söder von einer persönlichen Entscheidung und zollten Spahn dafür Respekt.
Von der Opposition wurde der Rücktritt als längst überfällig bezeichnet. Die Grünen-Vorsitzende Brandtner sagte, Spahns Glaubwürdigkeit habe bereits durch frühere Fälle gelitten. Ähnlich äußerte sich der Linken-Vorsitzende Pantisano.
Diese Nachricht wurde am 18.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
