
Damit wenden sie sich gegen die so genannte Widerspruchslösung, bei der jeder als Organspender gilt, wenn er nicht widersprochen hat. Es gebe keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass diese Lösung die Bereitschaft zur Organspende erhöhe, sagte der CSU-Gesundheitspolitiker Pilsinger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie sei vielmehr für nicht wenige Bürgerinnen und Bürger der erneute Beweis, es mit einem übergriffigen Staat zu tun zu haben. Er forderte unter anderem organisatorische Verbesserungen in den Krankenhäusern. Zudem sollten Ärzte und Apotheker eigens honoriert werden, wenn sie Interessierte beim Eintrag in das Organspenderegister unterstützen.
In dem Register haben sich bislang knapp 180.000 Menschen eingetragen. In Deutschland gibt es seit Jahren zu wenige Spenderorgane.
Diese Nachricht wurde am 07.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.