Der französische Präsident Macron sprach mit Blick auf die Lage in der Ukraine von einem Moment des strategischen Erwachens. Der Gipfel habe eine enge Abstimmung ermöglicht, um an den Krisen und den großen Herausforderungen der Zeit zu arbeiten. Auch Bundeskanzler Merz zog eine positive Bilanz. Man habe sehr offen miteinander gesprochen. Es gebe keine Einschränkungen des persönlichen Miteinanders. Der Kanzler betonte, es sei das erste Mal seit dem Amtsantritt von Präsident Trump, dass man bei einem G7-Gipfel eine gemeinsame Erklärung abgegeben habe.
Auf ihrem dreitägigen Treffen einigten sich die Staats- und Regierungschefs auf schärfere Sanktionen gegen russische Öl- und Gas-Exporte, eine Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine sowie eine Einfuhrbegrenzung bestimmter Rohstoffe. Die Beratungen in Évian fanden unter dem Eindruck der Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine Absichtserklärung zur Beendigung des Iran-Krieges statt.
Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
