
In einer Erklärung von Bundeskanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron heißt es, eine bereits eingerichtete Steuerungsgruppe werde über Kooperationen im konventionellen aber auch im nuklearen Bereich beraten. Konkret geplant sei bereits die Teilnahme von Bundeswehrsoldaten an französischen Atomwaffen-Übungen. Die deutsch-französische Zusammenarbeit werde die nukleare Abschreckung der NATO ergänzen, aber nicht ersetzen.
Frankreichs Präsident Macron kündigte zudem an, die Anzahl der Atomsprengköpfe seines Landes zu erhöhen, ohne eine konkrete Zahl zu nennen. Es wäre die erste Aufstockung des französischen Atomwaffenarsenals seit mehr als 30 Jahren.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
