
Sarkozy sagte zu Beginn seiner Anhörung vor Gericht in Paris, er habe keinen Cent libyschen Geldes angenommen. Er bestritt auch, sich für eine Begnadigung des libyschen Vize-Geheimdienstchefs Senoussi eingesetzt zu haben. Die Justiz sah es im ersten Prozess als erwiesen an, dass Sarkozy Mitglied einer kriminellen Vereinigung zur Beschaffung illegaler Gelder aus Libyen war. Neben Sarkozy sind neun weitere Männer angeklagt, unter ihnen mehrere seiner engen Vertrauten.
Sarkozy war im September 2025 zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Nach drei Wochen im Gefängnis wurde er vorzeitig entlassen, nachdem ein Berufungsgericht einer Haftverschonung zugestimmt hatte.
Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
