
Beide erhielten am Abend nicht die erforderliche Mehrheit. Einer der Anträge war vom rechtsextremen "Rassemblement National" eingebracht worden, der andere gemeinsam von Linken, Grünen und Kommunisten.
Hintergrund ist ein Streit um den Haushalt. Lecornu hatte den Etat für das laufende Jahr ohne Abstimmung in der Nationalversammlung auf den Weg gebracht. Der Haushalt soll das Defizit von 5,4 Prozent auf unter fünf Prozent senken. Damit bleibt es noch deutlich über der Vorgabe der EU, die ein Staatsdefizit von höchstens drei Prozent vorsieht.
Der Etat ist nach dem Scheitern der Anträge automatisch beschlossen.
Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
