Mode
Französischer Luxuskonzern Hermès steigt in Haute Couture ein

Der französische Luxuskonzern Hermès steigt in die Haute Couture ein und will im Januar seine erste Kollektion vorstellen. Entworfen wird sie von der französischen Designerin Nadège Vanhée, die seit 2014 für die Prêt-à-Porter-Damenmode-Kollektionen von Hermès verantwortlich ist. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

    Models laufen am 4. Juni 2026 im Hotel Bel-Air in Los Angeles bei der Hermès-Modenschau über den Laufsteg.
    Der französische Luxuskonzern Hermès steigt in die Haute Couture ein und wird im Januar seine erste Kollektion vorstellen. (AFP / PATRICK T. FALLON)
    Der Begriff "Haute Couture" ist in Frankreich geschützt und bezeichnet die individuell maßgeschneiderten Kreationen renommierter Modehäuser. Jedes dieser Häuser verpflichtet sich zu zwei Schauen pro Jahr in Paris - mit jeweils mindestens 25 Modellen für Tag und Abend.
    Das vor allem für teure Handtaschen wie die Birkin Bag und die Kelly Bag sowie seine Seidentücher bekannte Unternehmen wird damit Teil des offiziellen Programms der Haute-Couture-Woche für die Saison Frühjahr/Sommer 2027. In Frankreich verfügen nur 13 Modehäuser über die Anerkennung als Haute-Couture-Haus. Dazu zählen Dior, Chanel und Givenchy, aber auch Jean Paul Gaultier, Maison Margiela, Alexis Mabille und Schiaparelli.
    Diese Nachricht wurde am 09.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.