
Der Senat stimmte einem entsprechenden Gesetzesentwurf zu. Im Vermittlungsausschuss wird nun versucht, einen Kompromiss mit den Abgeordneten der Nationalversammlung zu finden. Der Senat hatte deren ursprünglichen Entwurf umgeschrieben. Er sieht nun vor, dass eine Liste mit Online-Diensten festgelegt wird, die als "schädlich" gelten. Nur diese sollen generell für unter 15-Jährige gesperrt werden. Zu allen anderen können sie weiter Zugang haben, wenn ein Elternteil zustimmt.
Kritiker warnen, soziale Medien, die nicht auf der Verbotsliste stünden, könnten so zu Unrecht als "sicher" eingestuft werden. Außerdem sei die Unterscheidung nicht vereinbar mit EU-Recht. Frankreichs Präsident Macron hatte das Ziel ausgegeben, ein Social-Media-Verbot bereits im kommenden Schuljahr einzuführen.
Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
