Wegen Betrugs
Französischer Tennisspieler für 20 Jahre gesperrt

Die Internationale Agentur für Integrität im Tennis (ITIA) hat den französischen Spieler Quentin Folliot für 20 Jahre gesperrt. Der 26-Jährige wurde bei Ermittlungen als zentrale Figur eines kriminellen Netzwerks identifiziert, das sich auf manipulierte Spiele spezialisiert hat.

    Großaufnahme eines gelben Tennisballs auf orange-braunem Grund
    Harte Strafe für französischen Tennisspieler wegen Betrugs. (Unsplash/Siamak)
    Neben der Sperre muss Folliot eine Geldstrafe von 70.000 US-Dollar zahlen und rund 44.600 US-Dollar aus unrechtmäßig erzielten Gewinnen zurückerstatten. Folliot, der 2022 mit Rang 488 seine beste ATP-Platzierung erreicht hatte, wurde in 27 Fällen schuldig gesprochen. Die Vorwürfe reichen von absichtlicher Spielmanipulation über Bestechungsversuche bis hin zur Zerstörung von Beweismaterial und der Verweigerung der Kooperation mit den Ermittlern. Letzteres gilt als besonders schwerwiegend und führte zu einer drastischen Verschärfung der Strafe. Folliot ist der sechste Spieler, der im Rahmen einer groß angelegten Untersuchung sanktioniert wurde.
    Diese Nachricht wurde am 11.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.