Buchenwald-Überlebender
Franzose Raymond Renaud mit 102 Jahren gestorben

Der französische Überlebende des NS-Konzentrationslagers Buchenwald und Ehrenbürger der Stadt Weimar, Raymond Renaud, ist tot.

    Raymond Renaud aus Frankreich sitzt im Rollstuhl vor einem Tor des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Buchenwald.
    Raymond Renaud bei der Gedenkfeier zum 79. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald (Archivbild). (picture alliance / dpa / Bodo Schackow)
    Er starb bereits gestern im Alter von 102 Jahren, wie die Gedenkstätte Buchenwald mitteilte. Renaud habe sich mehr als 20 Jahre lang in der Erinnerungsarbeit mit Jugendlichen engagiert. Thüringens Ministerpräsident Voigt, Landtagspräsident König und Weimars Oberbürgermeister Kleine würdigten ebenfalls die Verdienste des Verstorbenen.
    Renaud wurde im Herbst 1943 nach Buchenwald deportiert. Nach der Befreiung des Lagers im April 1945 durch die US-Armee kehrte der Franzose in seine Heimat zurück. Im KZ Buchenwald wurden während der NS-Zeit etwa 56.000 Menschen getötet.
    Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.