
Merz erklärte nach einer Sondersitzung der Unionsfraktion, ein Schwerpunkt seiner Arbeit werde künftig darauf liegen, mehr zu erklären und zu vermitteln. Merz betonte, die Aussprache in der Fraktion sei fair und respektvoll gewesen.
Die Abgeordneten von CDU und CSU wählten in der Sondersitzung Kanzleramtschef Frei zum neuen Fraktionsvorsitzenden. Der 52-Jährige erhielt 91,9 Prozent der Stimmen. Er folgt im Amt auf Jens Spahn, der nach Kritik an seiner Haltung zur Leihmutterschaft zurückgetreten war. Bundeskanzler Merz hatte sich nach dem Rücktritt Spahns für eine größere Kabinettsumbildung entschieden. Unter anderem die Ablösung von Verkehrsminister Schnieder stieß dabei auf Ummut in Teilen der CDU.
Schnieders Nachfolger, der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Bilger, erhielt heute von Bundespräsident Steinmeier seine Ernennungsurkunde - ebenso wie der neue Gesundheitsminister Linnemann sowie Kanzleramtschefin Warken.
Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
