Neues Gesetz
Freiburger Öko-Institut erwartet doppelt so hohe Heizkosten

Das Freiburger Öko-Institut hat das von der Regierung angekündigte Gesetz zur Modernisierung von Gebäuden kritisiert.

    Neben einem Gaszähler hängt ein Schild mit Hinweisen, was bei Gasgeruch zu tun ist.
    Langfristig könnten die Heizkosten mehr als doppelt so hoch werden, sagt das Freiburger Öko-Institut. (picture alliance / CHROMORANGE)
    Die Verbraucher müssten durch die Neuregelung langfristig mit mehr als doppelt so hohen Heizkosten rechnen wie aktuell, sagte ein Sprecher des Instituts. Eine Kilowattstunde Wärme, die derzeit 11 Cent koste, werde 2040 voraussichtlich bei über 25 Cent liegen.
    Verantwortlich für den Preisanstieg sind den Angaben zufolge ein steigender Preis für den CO2-Ausstoß sowie die gesetzliche Vorgabe, zunehmend teureres Biomethan beizumischen. Diese Entwicklung treffe besonders Mieter, da Eigentümer die Ausgaben vollständig weitergeben könnten.
    Die Koalition hatte sich auf eine Lockerung der Vorgaben beim Heizungsaustausch verständigt. Der Einbau von Gas- und Ölheizungen soll weiter möglich sein.
    Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.