Die zweite CD präsentiert den noch jungen Cellisten Wolfgang Emanuel Schmidt und ist bei Sony erschienen. Sie trägt den Titel ?French Impressions - Französische Impressionen? und hält ein ganzes Füllhorn von kürzeren Originalkompositionen und Bearbeitungen für Cello und Klavier bereit. Wolfgang Schmid hat beim diesjährigen Hamburger Wettbewerb des Musikinstrumentenfonds der Stiftung Deutsches Musikleben noch einmal sein schönes Stradivari-Cello verteidigt und spielt auf dieser CD die Vorzüge des Instruments denn auch mit offenbarer Freude aus. Einige der Arrangements stammen von ihm selbst oder sind in Zusammenarbeit mit seinem Klavierpartner Gerald Fauth entstanden. So auch Debussys "Golliwog?s Cakewalk" * Musikbeispiel: Cl. Debussy - "Golliwog?s Cakewalk"
Die Konzentration auf französische Musik des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts bringt es natürlich mit sich, daß auf dieser CD des Cellisten Wolfgang Schmid und seines Klavierpartner Gerald Fauth eine ganze Menge Schwäne sterben. Aber Schmid handhabt den leicht nasalen Tonfall der französischen Prosodie mit so viel Geschmack, daß man denn doch geneigt ist, beim Zuhören eine eher edle Flasche zu öffnen. Also lassen wir nicht nur den Schwan schwimmen, sondern vor allem die Schildkröten aus dem gleichen Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns auftreten, denen man in dieser Bearbeitung für Cello und Klavier nun wirklich nicht mehr anhört, daß Saint-Saëns seinerseits Offenbach parodiert hat. Daß Schwäne in Schönheit sterben, war ja hinlänglich bekannt, aber daß Schildkröten so offenbar verliebt sein können.... * Musikbeispiel: C. Saint-Saëns - "Tortues" für Violoncello und Klavier
Soweit die neue CD "French Impressions" des Cellisten Wolfgang Schmid und des Pianisten Gerald Fauth.
Die Konzentration auf französische Musik des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts bringt es natürlich mit sich, daß auf dieser CD des Cellisten Wolfgang Schmid und seines Klavierpartner Gerald Fauth eine ganze Menge Schwäne sterben. Aber Schmid handhabt den leicht nasalen Tonfall der französischen Prosodie mit so viel Geschmack, daß man denn doch geneigt ist, beim Zuhören eine eher edle Flasche zu öffnen. Also lassen wir nicht nur den Schwan schwimmen, sondern vor allem die Schildkröten aus dem gleichen Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns auftreten, denen man in dieser Bearbeitung für Cello und Klavier nun wirklich nicht mehr anhört, daß Saint-Saëns seinerseits Offenbach parodiert hat. Daß Schwäne in Schönheit sterben, war ja hinlänglich bekannt, aber daß Schildkröten so offenbar verliebt sein können.... * Musikbeispiel: C. Saint-Saëns - "Tortues" für Violoncello und Klavier
Soweit die neue CD "French Impressions" des Cellisten Wolfgang Schmid und des Pianisten Gerald Fauth.