Islamabad
Friedensgespräche mit den USA: Iranische Delegation in Pakistan angekommen

Die iranische Delegation ist zu Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eingetroffen. Das berichten iranische Medien.

    Ein Plakat in einem Park mit der Aufschrift "Islamabad Talks"
    In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sollen am Samstag Verhandlungen zwischen den USA und Iran stattfinden. (picture alliance / TASS / Ilya Ryzhov)
    Zu den Unterhändlern zählen demnach Außenminister Araghtschi, der Sekretär des Verteidigungsrates, der Chef der Zentralbank sowie mehrere Parlamentsabgeordnete. Angeführt werde die Gruppe von Parlamentspräsident Ghalibaf.
    Vor dem erwarteten Beginn der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran hatten beide Seiten den Druck noch einmal erhöht. Der US-Verhandlungsführer, Vizepräsident Vance, warnte Teheran vor seiner Abreise aus Washington vor Tricksereien. Er selbst werde versuchen, positive Verhandlungen zu führen. US-Präsident Trump drohte mit neuen Angriffen, sollte es keinen Deal geben.
    Auf iranischer Seite stellte Parlamentspräsident Ghalibaf Bedingungen. Er schrieb auf X, noch vor Beginn der Gespräche müsse ein Waffenstillstand im Libanon in Kraft treten und eingefrorene iranische Vermögenswerte müssten freigegeben werden.
    Im Iran-Krieg gilt seit Mittwoch eine zweiwöchige Feuerpause. Der Krieg hatte am 28. Februar mit US-israelischen Angriffen und der Tötung des obersten Führers Chamenei begonnen. Der Iran reagierte mit der Schließung der Straße von Hormus sowie Angriffen auf Israel und Ziele in mehreren Golfstaaten.
    Diese Nachricht wurde am 10.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.