
Das teilte Präsident Min Aung Hlaing mit. Suu Kyis langjährige Haftstrafe war zuvor bereits reduziert worden. Die 80-Jährige war unter anderem wegen Aufwiegelung, Korruption sowie Verletzung von Staatsgeheimnissen verurteilt worden. Ihre Anhänger und Menschenrechtler halten die Vorwürfe für politisch motiviert.
Hlaing ist seit zwei Wochen offiziell der Präsident Myanmars. 2021 hatte er einen Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Regierung unter Suu Kyi angeführt. Seitdem wird das südostasiatische Land von einem Bürgerkrieg erschüttert, Zehntausende Menschen wurden getötet und mehrere Millionen vertrieben.
Diese Nachricht wurde am 01.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
