​Myanmar
Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi von Haft in Hausarrest verlegt

In ​Myanmar ist die mehrfach verurteilte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi vom Gefängnis in ⁠einen Hausarrest verlegt worden.

    Aung San Suu Kyi lächelt.
    Aung San Suu Kyi (Archivbild) (imago / IP3press)
    Das teilte Präsident Min Aung Hlaing mit. Suu Kyis langjährige Haftstrafe war zuvor bereits reduziert worden. Die 80-Jährige verbüßt eine Strafe unter anderem wegen Aufwiegelung, Korruption sowie Verletzung von Staatsgeheimnissen. Ihre Anhänger halten die Vorwürfe für politisch motiviert.
    Hlaing ist seit zwei Wochen offiziell der Präsident Myanmars. 2021 hatte er einen Militärputsch gegen die demokratisch gewählte ‌Regierung ‌unter Suu Kyi angeführt. Seitdem wird das südostasiatische Land ​von einem Bürgerkrieg erschüttert, Zehntausende Menschen wurden getötet und mehrere Millionen vertrieben.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.