Krieg gegen den Iran
Friedensverhandlungen in Islamabad zwischen USA und Iran weiter ungewiss

Kurz vor dem Ende der Feuerpause ist weiter ungewiss, ob die USA und der Iran in Kürze in Pakistan zu weiteren Friedensgesprächen zusammenkommen.

    Auf Plakaten an Straßenlaternen wird auf die Vermittlungsgespräche zwischen Iran und USA hingewiesen.
    Es ist ungewiss, ob in Islamabad eine neue mögliche Verhandlungsrunde stattfinden wird. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Anjum Naveed)
    Die Delegationen aus Washington und Teheran sind bislang nicht in Richtung Islamabad aufgebrochen. US-Medien berichteten, Vizepräsident Vance habe sich zu Besprechungen ins Weiße Haus begeben. Teheran hat nach eigenen Angaben noch nicht über eine Fortsetzung der Gespräche mit den USA entschieden. Außenamtssprecher Baghai begründete dies mit widersprüchlichen Botschaften und inakzeptablen Handlungen der USA. Ein Streitpunkt ist die US-Seeblockade iranischer Häfen. US-Präsident Trump bekräftigte, dass man diese erst aufhebe, wenn es ein finales Abkommen gebe. Der iranische Außenminister Araghtschi bezeichnete auf der Plattform X die Blockade iranischer Häfen durch die USA als kriegerischen Akt und Verstoß gegen die Waffenruhe.
    Die zweiwöchige Feuerpause endet morgen. Über den genauen Zeitpunkt gibt es unterschiedliche Angaben.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.