
Dies teilte die europäische Grenzschutzagentur Frontex in Warschau mit. Am größten war der Rückgang demnach auf der Route über Westafrika mit einem Minus von mehr als 80 Prozent. An den Landgrenzen in Osteuropa wurde ein Rückgang um fast 60 Prozent registriert. Insgesamt wurden mehr als 21.000 irreguläre Grenzübertritte registriert.
Laut Frontex war das schlechte Wetter entlang der wichtigsten Migrationsrouten einer der Hauptgründe für den starken Rückgang. Die Wetterbedingungen hätten zudem zu einem Anstieg bei den Opferzahlen geführt. So seien im Mittelmeer seit Jahresbeginn fast eintausend Menschen ums Leben gekommen.
Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
