
Obama sagte, Jackson habe sich stets für jene Menschen eingesetzt, die kein Gehör fänden. "Jackson hat an das Versprechen von Amerika geglaubt, dass alle Menschen fair behandelt werden müssen", erklärte Biden. Clinton betonte, Jackson habe ihn zu einem besseren Präsidenten gemacht. An der öffentlichen Veranstaltung in Chicago nahm auch die frühere Vizepräsidentin Harris teil. Der schwarze Bürgerrechtler Al Sharpton schrieb auf Instagram, ein "Gigant" sei nach Hause gegangen.
Der amtierende Präsident Trump war nach Angaben des Weißen Hauses wegen Terminproblemen verhindert. Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, Jackson sei "ein guter Mann" gewesen. Medienberichten zufolge hat der Sprecher des Repräsentantenhauses und Politiker der Republikanischen Partei, Johnson, den Wunsch der Familie Jackson ausgeschlagen, den Leichnam vor der Trauerfeier öffentlich im Capitol in Washington aufzubahren.
Jackson war am 17. Februar im Alter von 84 Jahren verstorben. Mitte der 1960er Jahre schloss er sich der Bewegung um Martin Luther King an. 1971 gründete Jackson den Verband "People United to Save Humanity" gegen Diskriminierung, für Wählerregistrierung sowie für schwarze wirtschaftliche Eigeninitiativen. In den 1980er-Jahren bewarb er sich zweimal erfolglos um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei. Am besten bekannt war Jackson wegen seines Slogans "I Am Somebody" - frei übersetzt: "Ich bin ein Mensch, mein Leben zählt."
Diese Nachricht wurde am 07.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
