
Jeden Tag wache man auf mit neuen Angriffen auf demokratische Institutionen und Rechtsstaatlichkeit, sagte Obama. Wissenschaft und Fachwissen würden in den Vereinigten Staaten verunglimpft, während Unwissenheit, Unehrlichkeit, Grausamkeit und Korruption Belohnungen ernteten. Zugleich würdigte er das Wirken von Jackson. Er habe sich für jene Menschen eingesetzt, die kein Gehör fänden. An der öffentlichen Veranstaltung in Chicago nahmen auch die früheren Präsidenten Biden und Clinton sowie die frühere Vizepräsidentin Harris teil. Präsident Trump war nach Angaben des Weißen Hauses wegen Terminproblemen verhindert. Die Redner riefen die Hunderten Anwesenden der Gedenkfeier dazu auf, den Kampf Jacksons für Gleichheit und Gerechtigkeit fortzusetzen. - Der im vergangenen Monat im Alter von 84 Jahren verstorbene Jesse Jackson hatte sich sein Leben lang für Wahlrecht und die Aufhebung der Rassentrennung in den USA eingesetzt und Millionen Amerikaner mobilisiert.
Diese Nachricht wurde am 07.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
