Justiz
Früherer US-Sonderermittler verteidigt Strafverfolgung Trumps

Der frühere Sonderermittler des US-Justizministeriums, Smith, hat bei einer Kongressanhörung in Washington sein damaliges Vorgehen gegen US-Präsident Trump verteidigt.

    Der frühere US-Sonderermittler gegen US-Präsident Donald Trump
    Der Staatsanwalt Jack Smith erhob als Sonderermittler Anklage gegen US-Präsident Donald Trump. (picture alliance / ANP / Jerry Lampen)
    Er sei bei seinen Ermittlungen gegen den Präsidenten nicht von politischen Interessen geleitet gewesen, erklärte Smith vor Kongressmitgliedern. Als Sonderermittler habe er damals auf Grundlage des Rechts und der vorliegenden Fakten gehandelt. Smith hatte zwei Ermittlungen gegen Trump geführt: wegen des Versuchs, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2020 zu kippen sowie wegen des Umgangs mit geheimen Regierungsdokumenten nach dem Ausscheiden aus dem Amt. Es habe "überwältigende Beweise" gegeben, um Trump in beiden Fällen zu verurteilen, sagte der Sonderermittler.
    Im vergangenen Jahr hatte das Justizministerium mitgeteilt, gegen Smith wegen des Verdachts politischer Aktivitäten zu ermitteln. US-Präsident Trump forderte, ihn strafrechtlich zu verfolgen.
    Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.