
Er sei bei seinen Ermittlungen gegen den Präsidenten nicht von politischen Interessen geleitet gewesen und habe bei den strafrechtlichen Vorwürfen keinerlei Hintergedanken gehabt, beteuerte Smith vor Kongressmitgliedern. Als Sonderermittler habe er damals auf Grundlage des Rechts und der vorliegenden Fakten gehandelt. Niemand dürfe über dem Gesetz stehen, betonte Smith. Der Jurist hatte damals zum Sturm auf das Kapitol in Washington im Januar 2021 ermittelt und war zu dem Schluss gekommen, dass Trump versucht habe, seine Niederlage gegen den Demokraten Biden bei der Präsidentschaftswahl 2020 zu kippen. Er leitete deswegen mehrere Anklagen gegen Trump ein, unter anderem wegen versuchten Wahlbetrugs.
Im vergangenen Jahr hatte das Justizministerium mitgeteilt, gegen Smith wegen des Verdachts politischer Aktivitäten zu ermitteln. US-Präsident Trump forderte am Abend, ihn strafrechtlich zu verfolgen.
Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
