Archiv

Covid-19
Führende Bundespolitiker während der Corona-Pandemie räumen Fehler der Politik ein - mit Krankenhäusern

Ehemalige führende Bundespolitiker haben gegenüber Fehler wärend der Corona-Pandemie eingeräumt.

    Eine FFP2-Maske liegt auf dem Boden zwischen bunten Blättern
    Einige Politiker würden heute manches anders entscheiden als in der Pandemie-Zeit. (Archivbild) (picture alliance / APA / picturedesk / Eva Manhart)
    Der frühere Kanzleramtsminister Braun von der CDU sagte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", die Bundesregierung habe anfangs die Wirksamkeit der Impfstoffe als zu hoch eingeschätzt. Man sei davon ausgegangen, dass Geimpfte auch vor Ansteckungen sicher seien. Impfen sei deshalb als eine Lösung für den Ausstieg aus der Pandemie beworben worden. Der damalige Innenminister Seehofer, CSU, sagte, es habe Entscheidungen gegeben, denen er heute nicht mehr zustimmen würde. Als Beispiel nannte er nächtliche Ausgangssperren. Zugleich seien die Schutzmaßnahmen in Krankenhäusern und Pflegeheimen nicht ausreichend gewesen.
    Bundesgesundheitsminister Lauterbach erklärte, die Auflagen für Kinder und Jugendliche seien teilweise zu streng gewesen. Man hätte zudem mehr tun müssen, um das Bildungsangebot in den Schulen aufrechtzuerhalten.
    Die Pandemie hatte Deutschland Anfang 2020 erreicht. Rund 175.000 Menschen starben dort in Folge der Pandemie.
    Diese Nachricht wurde am 08.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.