Samstag, 13. April 2024

Covid-19
Führende Bundespolitiker während der Corona-Pandemie räumen Fehler ein

Führende Bundespolitiker während der Corona-Pandemie haben Fehler eingeräumt.

11.03.2024
    Eine FFP2-Maske liegt auf dem Boden zwischen bunten Blättern
    Einige Politiker würden heute manches anders entscheiden als in der Pandemie-Zeit. (Archivbild) (picture alliance / APA / picturedesk / Eva Manhart)
    Der frühere Kanzleramtsminister Braun von der CDU sagte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", die Bundesregierung habe anfangs die Wirksamkeit der Impfstoffe zu hoch eingeschätzt. Man sei davon ausgegangen, dass Geimpfte auch vor Ansteckungen sicher seien. Impfen sei als eine Lösung für den Ausstieg aus der Pandemie beworben worden. Das habe falsche Erwartungen geschürt. Der damalige Innenminister Seehofer, CSU, meinte, es habe Entscheidungen gegeben, denen er heute nicht mehr zustimmen würde. Als Beispiel nannte er nächtliche Ausgangssperren. Der heutige Bundesgesundheitsminister Lauterbach erklärte, der größte Fehler sei gewesen, dass man bei den Kindern zum Teil zu streng gewesen sei und mit den Lockerungsmaßnahmen wahrscheinlich etwas zu spät angefangen habe.
    Dem "Spiegel" zufolge planen Gesundheitspolitiker der FDP, eine Enquetekommission "Pandemie" im Bundestag einzusetzen. Vor vier Jahren hatte sich das Corona-Virus weltweit ausgebreitet.
    Die Pandemie hatte Deutschland Anfang 2020 erreicht. Rund 175.000 Menschen starben dort in Folge der Pandemie.
    Diese Nachricht wurde am 08.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.