Der französische Präsident Macron sprach auf der Plattform X von "Terror und Barbarei". Mehr als 600 Raketen und Drohnen in einer einzigen Nacht über der Ukraine - das sei Russlands Vorstellung von Frieden. Der britische Premier Starmer nannte die Angriffe sinnlos und forderte ein Ende des Blutvergießens. Auch EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zeigte sich "empört". Russland töte blindlings Zivilisten, Männer, Frauen und Kinder und nehme sogar die Europäische Union ins Visier. Ratspräsident Costa bezeichnete den Angriff auf ein Gebäude der EU-Vertretung in Kiew als vorsätzlich. Man werde sich davon aber nicht einschüchtern lassen. Die Außenbeauftragte Kallas teilte mit, der russische Gesandte in Brüssel werde einbestellt.
Nach Behördenangaben wurden bei den massiven Angriffen auf Kiew in der vergangenen Nacht mindestens 14 Menschen getötet und rund 50 verletzt. 100 Gebäude seien beschädigt worden. Das russische Verteidigungsministerium erklärte hingegen, es seien lediglich militärisch-industrielle Einrichtungen und Militärflugplätze attackiert worden. Dabei seien Hyperschallraketen vom Typ "Kinschal", Drohnen und luftgestützte Präzisionsraketen eingesetzt worden.
Diese Nachricht wurde am 28.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.