
Das teilte die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem mit. Demnach könnten mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz weitere 250.000 Namen ermittelt werden, indem Hunderte Millionen Dokumente analysiert würden, deren manuelle Auswertung bisher zu aufwendig gewesen sei. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gedenkstätte die Entwicklung einer eigenen KI-Software bekanntgegeben. Die Namen der Holocaust-Opfer sowie persönliche Akten sind in einer Online-Datenbank von Yad Vashem in sechs Sprachen zusammengefasst.
Die Informationen hätten zahhlosen unzähligen Familien dabei geholfen, wieder mit verlorenen Verwandten zusammenzufinden und ihrer Angehörigen zu gedenken, da die meisten Opfer ohne Grabstätten geblieben seien.
Diese Nachricht wurde am 04.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
