Die Glocken tragen die lateinischen Namen "Cantemus" ("Lasst uns singen"), "Benedicamus" ("Lasst uns segnen"), "Queramur" ("Lasst uns klagen"), "Dubitemus" ("Lasst uns zweifeln") und "Resistamus" ("Lasst uns widerstehen"). Sie wurden von der Glockengießerei Bachert im badischen Neunkirchen angeliefert.
Der Dom besitzt derzeit nur vier Glocken, von denen drei in den Türmen hängen. Zwei davon werden regelmäßig geläutet. Der Förderverein bemüht sich daher seit mehreren Jahren, acht neue Glocken für die Kathedrale zu finanzieren.
Eigentlich sollten zu Ostern sogar sechs neue Glocken übergeben werden. Die 'Speremus" ("Lasst uns hoffen") wird aber nach Angaben der Glockengießerei ein zweites Mal gegossen. Es handle sich zwar nicht um einen Fehlguss, aber sie passe vom Klang her nicht vollständig ins Ensemble, hieß es.
Bereits im Oktober 2022 wurde eine neue Glocke mit dem Namen "Amemus" ("Lasst uns lieben") der Domgemeinde übergeben. Sie wird - wie auch die jetzt angelieferten Glocken - bis zur Sanierung der beiden Domtürme im Kirchenschiff ausgestellt.
Diese Nachricht wurde am 11.04.2023 im Programm Deutschlandfunk Kultur gesendet.