
Die Proteste und die Unzufriedenheit in Tiflis nähmen zu, sagte Surabischwili im Deutschlandfunk. Zwar fehle noch die Konsolidierung zu einer politischen Kraft. Dies werde ihrer Ansicht nach aber geschehen, sobald Wahlen anstehen, sagte Surabischwili. Die pro-russische Regierung Georgiens verschärfe die Repression gegen die Opposition immer weiter, gleichzeitig habe Präsident Kawelaschwili Angst vor der Bevölkerung. Surabischwili erkennt ihren Nachfolger nicht an. Seit den Wahlen im Herbst 2024 hat die regierende Partei Georgischer Traum den Kurs gegenüber der Opposition deutlich verschärft, teilweise nach russischem Vorbild. Die OSZE spricht von zahlreichen Unregelmäßigkeiten bei der Parlamentswahl.
In Tiflis kommt es immer wieder zu Protesten. Seit Dezember 2023 ist Georgien offiziell Beitrittskandidat zur Europäischen Union.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
