Fastenzeit
Für Muslime endet der Ramadan - Steinmeier: Ramadan gehört zum religiösen Leben unseres Landes"

Für viele Muslime endet heute mit dem letzten Fastentag der Ramadan.

    Trockenobst liegt auf einer Silberplatte, daneben befinden sich eine Gebetskette und eine silberne Karaffe.
    Zum Fastenbrechen essen viele Muslime traditionell Trockenobst und insbesondere Datteln. (Getty Images / iStockphoto / alexkich)
    Morgen beginnt dann das dreitägige Ramadanfest. Dieses Jahr fiel der Beginn des Fastenmonats in etwa mit dem Beginn der christlichen Fastenzeit zusammen. Das geschieht nur alle 33 bis 34 Jahre. Der Ramadan beginnt von Jahr zu Jahr immer rund zehn bis elf Tage früher, da sich Muslime in religiösen Angelegenheiten am kürzeren Mondkalender orientieren. Die christliche Fastenzeit dauert noch an. Sie beginnt stets am Aschermittwoch, umfasst 40 Tage und endet erst kurz vor Ostern.
    Bundespräsident Steinmeier schrieb in einer Grußbotschaft, der Ramadan sei ein auch in Deutschland beheimatetes Fest geworden und gehöre zum religiösen Leben unseres Landes. Nach Wochen des bewussten Verzichts und in einer Zeit, die "leider auch von der Sorge über die internationalen Krisen geprägt ist", wünsche er Stunden der Gemeinsamkeit beim Essen und Feiern im Kreis der Familie sowie mit Freundinnen und Freunden. Der Bundespräsident dankt in dem Schreiben dafür, dass viele Moscheegemeinden und muslimische Familien ihre Nachbarschaft zum Fest des Fastenbrechens einladen. Dies sei eine "wunderbar großzügige Geste", die es leicht mache, Traditionen der islamischen Religion kennenzulernen und den Zusammenhalt zu stärken.
    Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.