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StartseiteComputer und KommunikationMit Uralt-Technik sensible Daten klauen 11.07.2015

Funkmodems als Spionagewerkzeuge Mit Uralt-Technik sensible Daten klauen

Von Edward Snowden veröffentliche Dokumente belegen, dass die NSA auf mehr als 100.000 Computern Funkmodems zu Spionagezwecken Installiert hat. In erster Linie seien Rechner betroffen, die aus Sicherheitsgründen nicht am Netz hängen, sagte IT-Journalist Peter Welchering im Deutschlandfunk.

Peter Welchering im Gespräch mit Manfred Kloiber

USB-Stick in einem Laptop (imago / Christian Ohde)
Ein Funkmodem kann Daten von einem "entnetzten" Computer an Geheimdienste übertragen. Zuvor muss die nötige Hardware aber in den Rechner geschmuggelt werden, zum Beispiel getarnt als USB-Stick. (imago / Christian Ohde)

Mit Funkmodems werde das Prinzip der Entnetzung als Schutz vor Spionage unterlaufen, sagte der IT-Journalist Peter Welchering. Die NSA wende diese Technik erst seit zehn Jahren an. "Andere Nachrichtendienste, etwa der israelische Mossad, haben da mehr und längere Erfahrung." Sicherheitsexperten gingen davon aus, dass circa 400.000 bis 500.000 geheimer Funkmodems zu Spionagezwecken installiert seien.

Welchering: "In erster Linie sind davon besonders gesicherte Computer betroffen und vor allen Dingen Computer, die aus Sicherheitsgründen überhaupt nicht am Netz hängen."

Das gesamte Gespräch können Sie sechs Monate in unserem Audio-Player nachhören.

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