Treffen in Italien
G7-Außenminister kritisieren Hilfe von Drittstaaten für russischen Krieg gegen Ukraine

Die Außenminister der G7-Staaten kritisieren die Unterstützung von China und anderen Ländern für Russlands Krieg gegen die Ukraine.

    Die G7-Außenminister stehen für ein Abschlussfoto zusammen.
    Die G7-Außenminister kritisieren die Unterstützung einiger Länder für Russland. (AP / Alessandra Tarantino)
    In der Abschlusserklärung des Treffens im italienischen Fiuggi heißt es, man werde angemessene Maßnahmen ergreifen gegen Staaten, die die russische Kriegsmaschinerie unterstützten. Zudem verurteilten die Ministerinnen und Minister wiederholte Drohungen aus Moskau, Atomwaffen einzusetzen.
    Die deutsche Ressortchefin Baerbock kündigte bei dem Treffen die Lieferung von zwei weiteren Flugabwehrsystemen vom Typ Iris-T an die Ukraine bis zum Jahresende an. Zudem teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit, dass weitere 65 Millionen Euro zur Reparatur der ukrainischen Energieinfrastruktur zur Verfügung gestellt würden.
    Die Ukraine setzte in den vergangenen Tagen nach Angaben aus Moskau erneut US-Raketen ein, um Ziele in Russland anzugreifen. So seien Militäreinrichtungen und ein Flugplatz in der Region Kursk beschossen worden, hieß es. Die ukrainische Armee berichtete zudem vom bisher größten russischen Drohnenangriff auf das Land. Von insgesamt 188 der Fluggeräte seien in der vergangenen Nacht die meisten abgefangen worden.
    Diese Nachricht wurde am 27.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.