
Der Schutz von Minderjährigen im Internet sei jetzt "eine internationale Priorität", sagte die französische Staatssekretärin für Digitales, Le Hénanff. Die vereinbarten Grundsätze, etwa eine Altersüberprüfung und der Kampf gegen illegale Inhalte, erlaubten es den Behörden in den Ländern, künftig "weitaus anspruchsvoller" gegenüber digitalen Plattformen aufzutreten und ihnen "keine andere Wahl zu lassen, als ihre Arbeitsweise zu ändern". Der deutsche Ressortchef Wildberger (CDU) hatte erklärte, bereits die Vorgespräche seien sehr gut gewesen.
Auf einen gemeinsamen Standpunkt beim Thema Künstliche Intelligenz und Energieverbrauch konnten sich die Teilnehmer der Pariser Konferenz indes nicht einigen. Hintergrund ist, dass die Zunahme von KI-Anwendungen große Rechenzentren nötig macht und viel Energie verbraucht.
Die Beratungen der Digitalminister dienten als Vorbereitung für den G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs im Juni im französischen Evian. Frankreich hatte im Januar den rotierenden Vorsitz der Gruppe der sieben großen Industrienationen übernommen. Dazu gehören die USA, Deutschland, Frankreich, Kanada, Großbritannien, Japan und Italien.
Diese Nachricht wurde am 30.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
