
Nach einem Treffen der G7-Finanzminister in Paris hieß es in einer Erklärung, der anhaltende Konflikt im Nahen Osten bremse Wachstum, schüre Inflation und setze die Lieferketten für Energie, Nahrungsmittel und Düngemittel unter Druck. Der französische Finanzminister Lescure warnte davor, dass 50 Millionen Menschen in besonders betroffenen Ländern sehr bald unter einer Nahrungsmittelkrise leiden könnten.
Bei ihrem Treffen verständigten sich die Finanzminister darauf, gegen Handelsungleichgewichte vorzugehen. Lescure erklärte, China konsumiere zu wenig, die USA zu viel und Europa investiere zu wenig. Konkrete Pläne für Maßnahmen legten die Finanzminister jedoch nicht vor.
Im Hinblick auf kritische Mineralien und Seltene Erden kündigten die G7-Staaten gemeinsame Maßnahmen an, um unabhängiger von China zu werden. Die G7-Staaten sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA.
Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
