
Dafür sei die Koordination mehrerer Marinen und eine mehrwöchige Vorarbeit nötig, sagte Frankreichs Präsident Macron nach einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs. In einer Erklärung der französischen G7-Präsidentschaft heißt es, eine Arbeitsgruppe solle untersuchen, unter welchen Bedingungen Schiffe eskortiert werden können. Zu der Gruppe gehören neben Frankreich auch Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien und Italien.
Mehrere Schiffe waren gestern in und nahe der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge unter Beschuss geraten. Irans Militärführung zeigte sich entschlossen, den Schiffsverkehr dort weiter zu stören. US-Präsident Trump ermutigte Ölkonzerne dagegen zur Durchfahrt der Straße von Hormus. Er erklärte zudem, das amerikanische Militär habe bereits 28 iranische Minenlegeboote getroffen. Der Verband deutscher Reeder teilte laut Wirtschaftswoche mit, dass 30 deutsche Schiffe im Kriegsgebiet feststecken.
Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
